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Wann: Freitag, 8. November 2019, 08:00 - 20:00

Katholisches Klinikum Oberhausen in neuen Händen

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„KKO Gruppe und über 2000 Arbeitsplätze bleiben erhalten“

Das Katholische Klinikum Oberhausen (KKO) hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg der Gesundung erreicht: Die Schweizer AMEOS Holding AG übernimmt das KKO einschließlich der Altenhilfe und der Serviceeinheiten. Die KKO bleibt als Unternehmensgruppe ebenso erhalten wie die über 2000 Arbeitsplätze. Das in Deutschland, der Schweiz und Österreich tätige Gesundheitsunternehmen hat mit Zustimmung des Gläubigerausschusses eine Investorenvereinbarung unterschrieben. Bis zur Genehmigung durch das Kartellamt und die Umsetzung des voraussichtlich im kommenden Monat zur Abstimmung kommenden Insolvenzplans, bleibt die operative Geschäftsführung unverändert bei der Eigenverwaltung.

„Mit Ameos konnten wir nicht nur ein erfahrenes Unternehmen im Gesundheitswesen gewinnen, sondern auch einen finanzstarken Partner, der in die Zukunft der KKO investieren will“, sagt Restrukturierungs-Geschäftsführer Christian Eckert von WMC Healthcare. „Ameos beabsichtigt eine gesunde Weiterentwicklung des KKO und die Fortsetzung der von uns auf den Weg gebrachten Neupositionierung.“, so Eckert weiter. 

Die Psychiatrie soll bis auf Weiteres am Standort St. Josef-Hospital in Alt-Oberhausen erhalten bleiben. Darüber hinaus will Ameos die Abteilung für Innere Medizin am Marienhospital als eigene Fachabteilung halten. „Das ist ein klares und sehr deutliches Bekenntnis zum KKO und freut uns im Namen der Beschäftigten außerordentlich“, so Eckert.

AMEOS mit seinen 85 Einrichtungen und mehr als 13.000 Mitarbeitern will nicht nur den Fokus auf die Oberhausener Gesundheitsversorgung richten, sondern auch die kirchliche Prägung so weit als möglich erhalten. Hierzu gehört u.a. auch, dass die seelsorgerische Betreuung in den Häusern einschließlich der Kapellen fortgesetzt wird. „Der Erhalt von über 2000 Arbeitsplätzen und der Zusammenhalt der KKO Gruppe insgesamt ist ein großer Erfolg. Mit der Bereitschaft, den Verbleib der Mitarbeiter in der kirchlichen Versorgungskasse zu sichern, setzt AMEOS ein weiteres klares Zeichen in Richtung des künftigen Miteinanders zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, so der Generalbevollmächtigte Dr. Christoph Niering.

„Dass AMEOS als künftige Eigentümerin bereitsteht, die vielen Arbeitsplätze zu sichern und dabei auch noch den Gläubigern eine hohe Befriedigung in Aussicht stellt, freut mich natürlich besonders“, betont Dr. Sebastian Henneke, der als Sachwalter das Verfahren gemeinsam mit seinem Team überwacht hat. Das Eigenverwaltungsverfahren soll nun so schnell wie möglich über einen Insolvenzplan beendet werden. Voraussichtlich schon im kommenden Monat werden die Gläubiger hierüber abstimmen.

„Im Namen der Eigenverwaltung und des gesamten Restrukturierungsteams möchten wir allen

Beschäftigten des KKO danken. Die vergangenen Monate waren nicht leicht, das Arbeiten unter Insolvenzbedingungen ist faktisch und vor allem emotional nicht einfach. Trotzdem waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter außerordentlich motiviert – und das war und ist ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg der vor uns liegenden Transaktion“, betonen Christian Eckert, Dr. Christoph Niering und Dr. Sebastian Henneke.

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