Notarztstandort

Notarztstandort an den Katholischen Kliniken Oberhausen

Die notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung wird in Oberhausen von der städtischen Berufsfeuerwehr geleistet. Hierbei kommt je nach Schwere der Erkrankung oder der Verletzung zunächst ein Rettungswagen, besetzt mit 2 Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr, zum Einsatz. Bei besonders schweren Verletzungen oder Erkrankungen entsendet die Leitstelle der Feuerwehr jedoch auch einen Notarzt an die Einsatzstelle.

Seit 1994 wird die notärztliche Versorgung des südlichen Stadtgebietes von Oberhausen in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr von Ärzten der 3 Krankenhäuser in Alt-Oberhausen, darunter auch vom St. Josef-Hospital, wahrgenommen.
Hierfür sind rund um die Uhr ein Arzt mit der entsprechenden Qualifikation an der Feuerwache Brücktorstraße stationiert, von wo aus die Einsätze im gesamten Stadtgebiet koordiniert werden und auch wenn nötig der Oberhausener Norden mitversorgt wird, wenn der an der Feuerwehr Sterkrade stationierte Notarzt anderweitig im Einsatz ist.

Begleitet von Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr rücken die Notärzte etwa 3800 mal im Jahr aus, um den Oberhausener Bürgern schnellstmöglich bei lebensbedrohenden Erkrankungen und Unfällen zu helfen. Vom Herzinfarkt über den schweren Verkehrs- oder Arbeitsunfall bis zur Hilfe bei einer unerwartet schnell einsetzenden Geburt reicht das Spektrum der Einsätze.

Hierzu steht eine umfangreiche Ausrüstung an medizinischen-technischen Geräten zur Diagnostik und Behandlung und eine entsprechende Palette von Medikamenten und Infusionen an Bord der Notarzt- und Rettungswagen zur Verfügung.

Ärztliche Leiter der Notarztstandorte St. Josef-Hospital und St. Marien-Hospital sind Dr. Jürgen Freitag, Hr. Stefan Overhagen , sowie Dr. Siegfried Jonas, die alle Leitende Notärzte der Stadt Oberhausen sind.
Dr. Freitag ist zudem noch stellvertretender Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes.